Künstlerischer Lebensweg: Sie hatte das große Glück, in einer Zeit studiert zu haben, wo auf dem Gebiet der Theaterwissenschaft ganz besonders hervorragende Lehrer tätig waren, die sehr praxisbezogen unterrichteten. Dazu gehörte auch Zeichnen und Malen von eigenen Entwürfen im Fach “Bühnenbild und Kostüm”. Zusätzlich absolvierte Hanna Scheriau die “Internationale Sommer-Akademie Salzburg“, Oskar Kokoschka’s legendäre “Schule des Sehens“. Anlässlich der berühmten AIDA - Aufführung unter Herbert von Karajan, im Sommer 1979, wurde die Künstlerin gebeten, in den “Salzburger Nachrichten” einen Artikel zur Entstehungsgeschichte des Aida - Kostüms zu schreiben. In der Festspielbeilage vom 28. Juli erschien ihr Beitrag mit zwei handgefertigten Tuschzeichnungen. Trotz Familie (mit drei Töchtern) hat Hanna Scheriau nie aufgehört zu zeichnen und zu malen, und zwar auf Papier, Holz, Glas, Keramik u.a. Erst vor wenigen Jahren entdeckte sie das Medium SEIDE für ihre Malerei. Auf Seide kann die Farbe ganz anders fließen als auf Papier und hat eine besondere Leuchtkraft. Mit Hilfe ihrer großen Fantasie begann die Künstlerin mit diesen Gegebenheiten zu experimentieren, und so entstand eine völlig neue Art von Malerei. Jedes Bild ist ein Unikat, das aufgrund der Maltechnik nicht kopiert werden kann. Architekt Ing. Mag. Arch. Dr.techn. Heinz Kugler Salzburg im September 2004 |

