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Kunstmagazin VERNISSAGE, 0ktober 2010 (AT)
HANNA SCHERIAU’s Arbeiten auf Seide bringen Künstlerkollegen zum
Schwärmen, und so schrieb Prof. Ernst Fuchs beim Besuch der Kunstmesse
Salzburg 2005:
“Fata Morgana – Du siehst was nicht ist.
Fata Morgana – wenn Du es nicht bist. Die andere Seide.“
Die verschiedenen Webarten von Seide brauchen unterschiedliche
Malweisen und bringen optische Ergebnisse mit besonderer Leuchtkraft
hervor. Im Gegensatz zu Leinwand und Papier ist die Seide als Malgrund
beim Arbeiten frei beweglich, und die von Hanna Scheriau entwickelte
Maltechnik ist weltweit einzigartig auf dem Gebiet der Malerei auf Seide.
Die lichtechte Tiefe, der weite, sich ins Unendliche erstreckende Bildraum,
der geheimnisvolle Glanz und die besondere Leuchtkraft – dies alles sind
Eigenschaften, die die künstlerischen Werke von Hanna Scheriau auszeichnen.
Ihr Schaffen wurde in mehreren Ländern ausgezeichnet, ebenso international
ist das Spektrum ihrer Sammler.
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Kunstmagazin OKArte Dezember 2010 (IT)
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Ausschnitt aus einem Artikel im Global Art Magazine (05.2009)
Hanna Scheriau’s Kunst will einen “Blick hinter die Realität“ wagen.
„Das Leben ist nie vollständig ohne die andere Seite, die irrationale Seite, die dem Verstand nicht zugänglich ist.“, meint die Künstlerin und setzt sich so als Antipode einer Kunst, die meint nur über den Verstand schöpferisch sein zu können. Aber der Mensch ist mehr als ein tickendes Gehirn, mehr als sich mechanisch drehende Zahnräder, mehr als leeres Verhalten; in ihm wohnt etwas, das er nicht imstande ist zu begreifen. Nur erspürend, in tiefer Selbstschau kann er dazu gelangen. Verliere dich selbst und du findest alles. Gerade die Kunst ist ein Weg an diesen anderen Ort zu gelangen.
….Hanna Scheriaus Bilder tragen eine Harmonie in sich, die uns eben nicht über ein konstruierendes Denken zugänglich werden kann. Scheriaus Kunst ist bestimmt von Intuition.
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Aus “HANDBUCH DES DEUTSCHEN KUNSTHANDELS 2009“, Kunsthandel Verlag,
Autor: Dr.Helmut Orpel, Kunsthistoriker

Original Artikel (ca. 324 KB)
Hanna Scheriau
Oskar Kokoschka’s “Schule des Sehens“, die Salzburger Sommerakademie, hat Hanna Scheriau die künstlerischen Wege geöffnet, die sie heute selbstsicher geht.
Über konventionelle Formen der Malerei kam sie auf das Material Seide, das seit dem Jahr 2000 zu ihrem eigentlichen Medium geworden ist. Sie benutzt qualitätvolle, lichtechte, langzeitlich haltbare Farben und erreicht dadurch eine phantastische Wirkung. Seide ist für sie nicht zuletzt deswegen interessant geworden, weil sich hier Wirkungen erzielen lassen, wie sie bei anderen Techniken nicht möglich sind. Der geheimnisvolle Glanz, die lichtvolle Tiefe, der weite, sich ins Unendliche erstreckende Bildraum - dies alles sind Eigenschaften, die den künstlerischen Werken von Hanna Scheriau ihr besonderes Gepräge geben.
Neu sind hohe, schlanke Bildformate, die an Stelen erinnern. Jene dreidimensionalen Bildkörper, die auch an den Rändern bearbeitet sind, scheinen schwerelos im Raum zu schweben. Schon allein durch das Material und die Technik bietet es sich an, die Formen fließen zu lassen.
Die Deutung jener Bilder ist keineswegs festgelegt, sondern steht der Phantasie des Betrachters anheim. Aber dennoch - Bilder wie diese sind im eigentlichen Sinne nicht zu enträtseln, sondern bewahren ihr Geheimnis. Der Betrachter wird immer wieder neue Zugänge zu ihnen finden.
Ausstellungen der Werke von Hanna Scheriau fanden nicht nur in Europa statt, sondern auch in Asien und in den USA. Ihr Schaffen wurde in mehreren europäischen Ländern ausgezeichnet. Ebenso international ist das Spektrum ihrer Sammler. In Sammlungen in aller Welt sind Bilder von Hanna Scheriau zu finden.
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Kunstmagazin VERNISSAGE
(Dezember 08/Januar 09)
Hanna Scheriau
Surrealismus im 21. Jahrhundert
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Abraham Lubelski , weltweit bekannt als Gründer und Herausgeber des “NY Arts Magazine“, als vielseitiger Künstler und als Organisator und Kurator von Ausstellungen auf der ganzen Welt, sagt über die Kunst von Hanna Scheriau:
I like the way she works in a fluid style and motif with still a lot of vibrant definition and focus. These abstract compositions make direct literal reference to nature and the cosmic human experience. (31.05.2008)
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LIVE MAGAZIN:
Hanna Scheriau
Innovation in der Kunstzene:
"Gemälde auf Seide"
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Inhaltlich verwandt sind diese Bilder mit der psychedelischern Richtung
des Surrealismus, der in den 60er Jahren über die Figuration hinausging und über Farben, Grundmuster und Strukturen bewusstseinserweiternde
Impulse setzte. Die Seide, der sich Hanna Scheriau nun seit einigen Jahren als Malgrund so meisterhaft bedient, hat den Vorteil, dass sich damit Effekte erzielen lassen, welche die Wirkung der Farben auf das Gemüt wesentlich beeinflussen und es dem Betrachter möglich machen, der anderen Seite der Realität durch ästhetische Erlebnisse zu begegnen.
Dr. Helmut Orpel, Mannheim, Juli 2006
(im Buchwerk über zeitgenössische Kunst “AtelierAnsichten“, S.151ff)
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Fata Morgana  Du siehst was nicht ist
Fata Morgana  wenn Du es nicht bist.
„Die andere Seide“
Ernst Fuchs  11.11. 2005 |
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Es ist immer aufregend, wenn Experimente mit Farben und möglichen Bildträgern zu neuartigen malerischen Ergebnissen führen. Der Versuch ist gewissermaßen die Mutter der Weiterentwicklung, des Fortschritts, das ist nicht nur in der Technik so. Auch in der Kunst gibt es die Triebfeder zur Erschließung neuer Wirkweisen, neuer Effekte im besten Sinn des Wortes.
Hanna Scheriau ist eine ästhetische Innovation gelungen, denn ihre bis jetzt noch nie dagewesene Art, Farbe auf Seide aufzubringen, lässt völlig abstrakte, höchst reizvolle Bilder entstehen. Es ist eine Kunst zwischen Aquarellistik und Glasmalerei, die sowohl als beleuchtete Bildform, als auch in der Durchleuchtung, im Selbstleuchten, funktioniert .
Hanna Scheriaus Bilder haben nichts mit kunstgewerblichen Batik- Verfahren zu tun. Diese Arbeiten gehören ganz der freien Kunst an. Sie stehen in der Tradition der Gegenstandslosigkeit und erinnern ein wenig an die psychedelische Richtung der Sechzigerjahre, als Bewusstseins- erweiterung und die Eroberung fantastischer Bildräume in allen Künsten angesagt war. Die Künstlerin führt den Betrachter in ihrer eigentüm- lichen, sehr poetischen Malerei in eine uferlose Welt des Fließens und Strömens. Man wünscht sich Musik zu diesen optischen Eindrücken…
Dr. Anton Gugg, Kulturreferent der Stadt Salzburg, 2004
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Die Thematik dieser Vernissage „Weites Land der Fantasie - experimen- tell - Malerei auf Seide“ zeigt an, dass es sich beim Werk der Künstlerin um etwas Besonderes handelt. Mit dem Ersten ist die Verbindung zur Literatur, zur Lyrik besonders, hergestellt. Zweitens ist letztlich jedes Kunstwerk ein Experiment, ein Versuch, dieses Eindringen ins Land der Fantasie darzustellen. Wenig Gegenständliches, herrliche Farben und drittens eine völlig neue Technik des Malens.
Hanna Scheriau geht neue Wege der Seidenmalerei, die bisher völlig unbekannt waren. Die Themen umfassen das gesamte Reich der Fantasie, der schönen und natürlich auch der schrecklichen: Träume, Märchen, Gefühle, Natur und die Gefahr für unsere Umwelt. Die Farben aber beglücken bei allen Themen und machen Mut zum Leben, zum Leben mit der Kunst.
Univ. Prof. Dr. Franz V. Spechtler, 2003
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