Experimentelle malerei auf Seide von Hanna Scheriau


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Ausschnitt aus einem Artikel im Global Art Magazine (05.2009)

Hanna Scheriau’s Kunst will einen “Blick hinter die Realität“ wagen.

„Das Leben ist nie vollständig ohne die andere Seite, die irrationale Seite, die dem Verstand nicht zugänglich ist.“, meint die Künstlerin und setzt sich so als Antipode einer Kunst, die meint nur über den Verstand schöpferisch sein zu können. Aber der Mensch ist mehr als ein tickendes Gehirn, mehr als sich mechanisch drehende Zahnräder, mehr als leeres Verhalten; in ihm wohnt etwas, das er nicht imstande ist zu begreifen. Nur erspürend, in tiefer Selbstschau kann er dazu gelangen. Verliere dich selbst und du findest alles. Gerade die Kunst ist ein Weg an diesen anderen Ort zu gelangen.

….Hanna Scheriaus Bilder tragen eine Harmonie in sich, die uns eben nicht über ein konstruierendes Denken zugänglich werden kann. Scheriaus Kunst ist bestimmt von Intuition.




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Aus “HANDBUCH DES DEUTSCHEN KUNSTHANDELS 2009“, Kunsthandel Verlag,

Autor: Dr.Helmut Orpel, Kunsthistoriker




Original Artikel (ca. 324 KB)



Hanna Scheriau

Oskar Kokoschka’s “Schule des Sehens“, die Salzburger Sommerakademie, hat Hanna Scheriau die künstlerischen Wege geöffnet, die sie heute selbstsicher geht.

Über konventionelle Formen der Malerei kam sie auf das Material Seide, das seit dem Jahr 2000 zu ihrem eigentlichen Medium geworden ist. Sie benutzt qualitätvolle, lichtechte, langzeitlich haltbare Farben und erreicht dadurch eine phantastische Wirkung. Seide ist für sie nicht zuletzt deswegen interessant geworden, weil sich hier Wirkungen erzielen lassen, wie sie bei anderen Techniken nicht möglich sind. Der geheimnisvolle Glanz, die lichtvolle Tiefe, der weite, sich ins Unendliche erstreckende Bildraum - dies alles sind Eigenschaften, die den künstlerischen Werken von Hanna Scheriau ihr besonderes Gepräge geben.

Neu sind hohe, schlanke Bildformate, die an Stelen erinnern. Jene dreidimensionalen Bildkörper, die auch an den Rändern bearbeitet sind, scheinen schwerelos im Raum zu schweben. Schon allein durch das Material und die Technik bietet es sich an, die Formen fließen zu lassen.

Die Deutung jener Bilder ist keineswegs festgelegt, sondern steht der Phantasie des Betrachters anheim.  Aber dennoch - Bilder wie diese sind im eigentlichen Sinne nicht zu enträtseln, sondern bewahren ihr Geheimnis. Der Betrachter wird immer wieder neue Zugänge zu ihnen finden. Ausstellungen der Werke von Hanna Scheriau fanden nicht nur in Europa statt, sondern auch in Asien und in den USA. Ihr Schaffen wurde in mehreren europäischen Ländern ausgezeichnet. Ebenso international ist das Spektrum ihrer Sammler. In Sammlungen in aller Welt sind Bilder von Hanna Scheriau zu finden.






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Kunstmagazin VERNISSAGE
(Dezember 08/Januar 09)

Hanna Scheriau
Surrealismus im 21. Jahrhundert


Bericht Vernissage als PDF downloaden (ca. 1,455 MB)

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Abraham Lubelski , weltweit bekannt als Gründer und Herausgeber des “NY Arts Magazine“, als vielseitiger Künstler und als Organisator und Kurator von Ausstellungen auf der ganzen Welt, sagt über die Kunst von Hanna Scheriau:

I like the way she works in a fluid style and motif with still a lot of vibrant definition and focus. These abstract compositions make direct literal reference to nature and the cosmic human experience. (31.05.2008)



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LIVE MAGAZIN:

Hanna Scheriau
Innovation in der Kunstzene:
"Gemälde auf Seide"


Bericht Live Magazin als PDF downloaden (ca. 869 kb)

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Inhaltlich verwandt sind diese Bilder mit der psychedelischern Richtung
des Surrealismus, der in den 60er Jahren über die Figuration hinausging und über Farben, Grundmuster und Strukturen bewusstseinserweiternde
Impulse setzte.  Die  Seide, der  sich  Hanna  Scheriau  nun  seit  einigen Jahren als  Malgrund so meisterhaft  bedient,  hat  den Vorteil, dass  sich damit  Effekte  erzielen  lassen, welche die Wirkung der Farben auf  das Gemüt  wesentlich beeinflussen und es dem Betrachter möglich machen, der anderen Seite der Realität durch ästhetische Erlebnisse zu begegnen.

Dr. Helmut Orpel, Mannheim, Juli 2006 

(im Buchwerk über zeitgenössische Kunst “AtelierAnsichten“, S.151ff)

 




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Fata Morgana Du siehst was nicht ist
Fata Morganawenn Du es nicht bist.
„Die andere Seide“

Ernst Fuchs11.11. 2005

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Es ist immer  aufregend,  wenn Experimente mit Farben und  möglichen Bildträgern zu neuartigen malerischen Ergebnissen führen. Der Versuch ist  gewissermaßen  die Mutter der  Weiterentwicklung,  des Fortschritts, das  ist  nicht  nur  in  der  Technik  so.   Auch  in  der Kunst  gibt es  die Triebfeder zur Erschließung neuer Wirkweisen, neuer Effekte im besten Sinn des Wortes.
Hanna Scheriau ist eine  ästhetische Innovation  gelungen, denn ihre bis jetzt noch nie dagewesene Art, Farbe auf Seide aufzubringen, lässt völlig  abstrakte, höchst  reizvolle Bilder entstehen. Es ist eine  Kunst zwischen Aquarellistik  und  Glasmalerei,  die  sowohl  als  beleuchtete  Bildform, als auch  in der Durchleuchtung,  im  Selbstleuchten,  funktioniert .
Hanna  Scheriaus   Bilder  haben  nichts  mit  kunstgewerblichen  Batik- Verfahren zu tun. Diese Arbeiten  gehören ganz der freien Kunst an. Sie stehen in der Tradition der Gegenstandslosigkeit und erinnern ein wenig an die  psychedelische Richtung  der  Sechzigerjahre,  als Bewusstseins- erweiterung und die Eroberung fantastischer Bildräume in allen Künsten angesagt war.  Die Künstlerin  führt  den  Betrachter  in  ihrer  eigentüm- lichen,  sehr poetischen Malerei  in eine uferlose Welt  des  Fließens und Strömens. Man wünscht sich Musik zu diesen optischen Eindrücken…

Dr. Anton Gugg, Kulturreferent der Stadt Salzburg, 2004



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Die Thematik dieser Vernissage „Weites Land der Fantasie - experimen- tell - Malerei auf Seide“ zeigt an, dass es sich beim Werk der Künstlerin um etwas Besonderes handelt.      Mit dem Ersten ist die Verbindung zur Literatur,  zur Lyrik besonders,  hergestellt.    Zweitens ist letztlich jedes Kunstwerk ein Experiment, ein Versuch, dieses Eindringen ins Land der Fantasie darzustellen.  Wenig  Gegenständliches, herrliche  Farben  und drittens eine völlig neue Technik des Malens.
Hanna  Scheriau  geht  neue Wege  der Seidenmalerei,  die  bisher völlig unbekannt waren. Die Themen umfassen das gesamte Reich der Fantasie, der schönen und  natürlich  auch  der schrecklichen:   Träume, Märchen, Gefühle,  Natur  und  die  Gefahr  für unsere Umwelt.     Die Farben aber beglücken  bei allen  Themen und  machen  Mut zum Leben, zum Leben mit der Kunst.

Univ. Prof. Dr. Franz V. Spechtler, 2003